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Wenn man hinter die Lenkräder der LKW auf Vorarlbergs Straßen blickt, sieht man dort hauptsächlich Männer, die die Kraftwagen lenken. Eine der wenigen Ausnahmen ist Zhivka. Seit fast vier Jahren gehört sie zum Bischofberger-Team. Zhivka darf Bulgarien ihre Heimat nennen. Als sie nach Österreich kam, hat sie ziemlich schnell den perfekten Beruf für sich gefunden und sich entschlossen, den LKW Führerschein zu machen.

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Einzigartige Möglichkeit

Was dann passierte, gleicht für Zhivka noch immer einem Wunder. Sie bewarb sich bei Bischofberger Transporte und bekam die Möglichkeit, sich zu beweisen. Eine Chance für die sie auch heute noch sehr dankbar ist. „Als Führerschein-Neuling ist es in dieser Branche nicht einfach, einen Job zu finden. Als Frau schon gar nicht“, erzählt Zhivka.

 

Liebe auf den ersten Blick

Zu Beginn war Zhivka mit einem MAN LKW #fürdichunterwegs. „Eigentlich war ich von Anfang an in den Mercedes verliebt. Nach drei Wochen hat sich mein Wunsch, mit dem Mercedes-LKW zu fahren, schon erfüllt. Seit fast vier Jahren bin ich jetzt immer noch mit meiner ‚Prinzessin‘ auf der Straße.“ Sie kennt den LKW wie ihre Westentasche. Das Lenkrad und ihre Hände gleichen fast einer Symbiose. Muss Zhivka mit einem anderen LKW fahren, wenn sich ihre „Prinzessin“ zum Beispiel in der hauseigenen Werkstatt für den Service befindet, fühlt sie sich nicht wohl und will eigentlich nur eines: Ihren Mercedes-LKW zurück.

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„Ich liebe die Freiheit“

Für Zhivka und ihren LKW ist kein Tag wie der andere. Oft wissen sie nicht, wo sie zwei Stunden später unterwegs sein werden. Genau das macht es für Zhivka spannend. „Das gefällt mir, das macht die Arbeit abwechslungsreich und bringt sehr viel Freiheit mit sich. Ich kann Kaffeepause machen wann ich will und mir die Mittagspause selbst einteilen.“ Die Abholungen und Zustellungen sind fixiert, alles was dazwischen passiert kann sie sich frei einteilen. „Das bedeutet natürlich auch Verantwortung. Aber das mag ich.“ Die Familie hat für Zhivka oberste Priorität. Wie wunderbar, dass sie das mit ihrer Arbeit so gut verbinden kann. „Ich will am Abend einfach Zuhause sein, für meine Familie kochen und gemeinsam mit ihnen essen. Das kann ich. Klar, komme ich manchmal um vier nach Hause und manchmal um fünf. Aber später wird es eigentlich nie.“ Familie, ein gutes Stichwort für Zhivka. Denn bei Bischofberger fühlt sie sich als Teil einer sehr großen Familie. „Hier bist du mehr als nur ein Kennzeichen. Alle kennen mich und meine Familie – und umgekehrt.“ So hat sich Geschäftsführerin Rosi zum Beispiel die Bewerbungsunterlagen ihrer Tochter angeschaut und ihr Expertenwissen weitergegeben. „Das schätze ich wirklich sehr.“

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